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Öko-Tourismus in der Dominikanischen Republik |
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Dienstag, 30. September 2008 |
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In den Nationalparks der Dominikanischen Republik liegt schier
unerschöpfliches Potential für den Öko-Tourismus. Besonders auf der
Halbinsel Samaná im Nationalpark Los Haitises und in der Sierra de
Barahuco im Jaragua Nationalpark sowie an den vom Tourismus noch
unberührten Stränden des Südwestens gibt es die schönste Flora und
Fauna der Karibik zu entdecken. Die Regierung und Reiseveranstalter
haben dieses Potential erkannt und sind dabei, eine Infrastruktur für
die sanfte Erschließung zu entwickeln.
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Frankfurt, 18. Dezember 2007 „Die Frage ist nicht, wie wir Touristen hierher locken, die Frage ist, wie wir sie dazu bringen, die Natur zu respektieren“ meint die US-amerikanische Ornithologin Kate Wallace, die als Freiwillige des „Peace Corps“ ins Land kam und heute zusammen mit dominikanischen Naturschutzverbänden in der Region um Pedernales seit rund zehn Jahren Touren für Touristen und Jugendliche organisiert, mit denen Sie Ehrfurcht vor dem fragilen Ökosystem vermitteln will. „Wir müssen die Natur beschützen sonst hat der Mensch keine Zukunft“ lautet ihr Credo. 28 verschiedene karibische Vogelarten können in den Feuchtgebieten von Cabo Rojo
beobachtet werden, Pelikane nisten in den Klippen, Meeresschildkröten legen an den Stränden ihre Brut ab und das Unterwasserleben an den Korallenriffen der Bahia de las Aguilas ist unvergleichlich vielfältig. Ganz anders die nahegelegenen Berge der Sierra de Barahuco: Endlose Wälder, tiefe Täler, schroffe Klippen und der Artenreichtum der karibischen Berg-Pflanzenwelt in seiner ganzen Bandbreite.
Völlig anders aber nicht minder spektakulär sind die Attraktionen des Nationalparks Los Haitises auf der Halbinsel Samaná im Nordosten der Dominikanischen Republik.
Im Januar und Februar kommen alljährlich die Buckelwale aus der Arktis, um sich hier zu paaren und ihre Jungen zu gebären. Staunend beobachten Touristen von ihren Booten aus das nasse Schauspiel, wenn die Kolosse der Meere sich mit ihrem ganzen riesigen Körper bis über die Wasseroberfläche wuchten und mit einem großen „Platsch“ wieder eintauchen. Soviel Kraft und Ungestüm beeindruckt – nicht nur die Wal-Braut. Im Gegensatz dazu geht es in den seichten Lagunen der Mangrovenwälder des Nationalparks sehr ruhig zu. Ein besonderes Highlight des Parks sind die Höhlen mit Zeichnungen der Tainos, der Ureinwohner der Insel Hispaniola, die hier vor der Eroberung durch die Europäer lebten.
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Umwelt |
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Dienstag, 30. September 2008 |
31,5 % der Landesfläche der Dominikanischen Republik gehören zu verschiedenen Naturschutzgebieten.
Die CO2-Emissionen des Landes liegen bei jährlich etwa 20,3 Mio. Tonnen.
Der Süßwasserverbrauch teilt sich wie folgt auf: Landwirtschaft 89 %, Haushalte 10 %, Industrie 1 %.
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